
Putzfrauenballett mit
Strumpfband Musikalische Tradition
27. Auflage des Musikprogramms
"Schlag auf Schlag" sorge für große Samstagabend-Unterhaltung.
Spielmannszug der Kolpingsfamilie spielt beliebte Evergreens und neue Hits.
| |
 |
Die
"Black Shirts" Nach 25 Jahren wurde diese Gruppe des
Spielmanns-zuges noch einmal wiederbelebt.
(Zur Vergrößerung bitte
aufs Bild klicken)
Foto: WAZ Redaktion
Datteln/Olfen, Maria Niermann |
Bei der 27.
Auflage der Musik-Show "Schlag auf Schlag" präsentierten die 40 Musiker
unter der Führung des musikalischen Leiters Bernd Hagen viele neue Märsche,
die mit aufwändigen Formationen präsentiert wurden. Die Black Shirts
spielten Evergreens, die Gruppe "U 21" zeigte sich auf der Höhe der Zeit
zeigte die WM-Show 2006.
Damit wurde wieder einmal bewiesen, dass mit Querflöten, Marschtrommeln,
Lyra, Pauke und Becken vielfältige Musik gemacht werden kann. Eine voll
besetzte Stadthalle zeigte den Musikern, dass ihre Musik ankommt. Auch vor
25 Jahren gab es schon eine Gruppe junger Musiker, die die damaligen Hits
spielte. Sie nannten sich Black-Shirts.
Diese traten am Samstag noch einmal auf und spielten die Hits von damals:
"El condor pasa", "Yellow Submarine" oder "Rock around the clock". Die
heutige U21 war in Fußballtrikots gestiegen und wurde von Schiedsrichter
Markus Schäpers geführt. Weil Schlagzeuger Tim Trogemann zu ungestüm vorging
zeigte der Schiedsrichter ihm zunächst die gelbe, danach die gelb-rote
Karte. Aber auch dessen junger Ersatz Benedikt Ickerodt beherrschte das
Schlagzeug.
| |
 |
Nach
der Ballermann-Show im letzten Jahr powerte die Jugend
Fußball-Lieder zur Weltmeisterschaft im eigenen Land.
(Zur Vergrößerung bitte
aufs Bild klicken)
Foto: Ruhr-Nachrichten /
Edith Möller |
Seit 25
Jahren wird "Schlag auf Schlag" moderiert von Dieter Krämer. Die Zuhörer
waren fasst gewillt ihm zu glauben, als er berichtete, dass die schwierigen
Formationen der Musiker per Computer erarbeitet worden sind. Doch als er
dann noch berichtete, dass das dazugehörige Navigationssystem in einer
Trommel versteckt sei, war es um die Glaubwürdigkeit der Geschichte
geschehen. Das Lob für die gelungene Show gebührt als einzig und allein den
Musikern.
Ehefrauen der Musiker unterstützten ihre Partner bei der Show. Ihr Outfit
passte so gar nicht zur Einzugmusik: Sex bomb von Tom Jones. Doch als
während ihres Putzfrauenballetts mit Staubsauger immer wieder ein
Strumpfband unter dem Arbeitskittel hervorblitze, war da doch etwas von Sex
Bomb.
| |
 |
Moderator Dieter Krämer und das "Putzfrauenballett" der SZ-Frauen
(Zur Vergrößerung bitte
aufs Bild klicken)
WAZ Redaktion
Datteln/Olfen, Maria Niermann |
Der Doppelkopfclub "Die Füchse" ist ebenso zuverlässiger Gast bei Schlag auf
Schlag. Sie hatten sich in diesem Jahr in fünf Mülltonnen versteckt. Wie sie
sich dahinter in immer neue Kostüme kleiden konnten, um danach eine
Playback-Show zu liefern, blieb den Zuschauern ein Rätsel.
Ohne Zugabe durften die Musiker am Schluss die Bühne nicht verlassen. "Gooze
bim bam borum ..." spielten der Spielmannszug mit Unterstützung einiger
Mitglieder des Musikcorps. Danach übernahm die Life-Band "Seven Up" die
Bühne und spielte zum Tanz auf.
Text:
WAZ Redaktion Datteln/Olfen,
Maria Niermann 06.02.2006
|